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Interne Kommunikation – Information, Dialog, Wissenstransfer und Motivation

Interne Kommunikation bildet Information und Dialog, Wissenstransfer und Motivation ab. Ganz klassisch dient die Kommunikation im Unternehmen natürlich dazu, Informationen an Mitarbeiter*innen weiterzugeben. In modernen, offenen Unternehmen ist es gang und gäbe auf diese Informationen zu reagieren und mit Kolleg*innen über die vermittelten Informationen zu sprechen – hurra, wir sind im Dialog! 
Und damit auch nah am Wissenstransfer. Denn mit der Förderung der Dialogbereitschaft und entsprechender Stimulanz in der internen Kommunikation wird Wissenstransfer zum konsistenten Bestandteil der Unternehmenskultur.
Dass ausscheidende Mitarbeiter wichtige Informationen und Wissen mit ihren Kolleg*innen teilen, bevor sie gehen, wird damit im besten Fall Normalität. So wie auch das animierte und vielleicht sogar orchestrierte Teilen und Veröffentlichen in sozialen Netzwerken (in offenen oder geschlossenen Gruppen) die Mitarbeiter*innen zum (lebenslangen) Lernen motiviert und sie zu Markenbotschaftern für die Marke/das Unternehmen und sich selbst (>Personal Branding) transformiert. 

Und ganz basic: Mitarbeiter ins Boot holen, Führungskräfte auf Kurs bringen

Im Grunde zählt alles zur internen Kommunikation, was innerhalb des Unternehmens von und für Mitarbeiter*innen adressiert wird – von der Geburtstagskarte über die Monday-Morning-Motivation, bis zur Vorstandsmail zum laufenden Geschäftsjahr. Dahinter steht natürlich immer eine Intention und bestenfalls auch eine Ziel-Definition.
Inhaltlich geht es bei internen Botschaften meist um "weiche" Ziele wie Transparenz, Offenheit, Teilhabe. Wichtige Werte, die aber natürlich nicht nur kommuniziert, sondern auch umgesetzt werden wollen. Am besten von allen im Unternehmen und von oben nach unten. Denn was vom Vorstand (täglich) vorgelebt wird, hat die besten Chancen Mitmacher zu finden und kann dann auch von subalternen Ebenen aktiv eingefordert werden.

Veränderung (Change) braucht Ziel, Zeit und kommunikative Begleitung

Dass nichts beständiger als der Wandel ist, ist eine Binse. Aber das Tempo hat sich in den letzten Jahren verschärft – in einigen Dienstleistungsbereichen sogar sehr deutlich. Mitarbeiter*innen bei diesem Wandel mitzunehmen ist nicht nur eine Frage des guten Stils, sondern auch des richtigen Tons.
Denn spätestens, wenn Mitarbeiter sich "schlecht informiert" oder "nicht wahrgenommen" fühlen und entsprechend unmotiviert arbeiten bzw. häufiger krank sind, werden aus weichen Faktoren wie Transparenz und Teilhabe ganz schnell harte Zahlen. Was intern an gewählten Worten versäumt wurde, muss an anderer Stelle dann oft mit kostspieligen Incentivierungen wieder glattgebügelt werden. Das ist der Moment, wo interne Kommunikation auch zu einer betriebswirtschaftlich interessanten und relevanten Größe wird.

Zielgerichtete und transparente interne Kommunikation ist ein effektiver und effizienter Treiber für den Informations- und Wissenstransfer und den Dialog der Mitarbeiter*innen untereinander.